Radarboxen-Sprenger zu milden Strafen verurteilt

Zwei Männer (22) und eine junge Frau (19) hatten im Herbst 2018 bis Jänner 2019 südlich von Wien Radarboxen und Telefonzellen gesprengt. Jetzt musste das Trio vor Gericht.
In der Garage hatten zwei junge Männer aus NÖ "Superböller" gebastelt - mit diesen jagte man im Großraum Wien einen Radarkasten, eine Telefonzelle, einen Mistkübel und einen Einkaufswagen in die Luft. Die 19-Jährige filmte dabei die "Großtaten".

Doch das Trio wurde ausgeforscht und musste am Dienstag wegen schwerer Sachbeschädigung in Wiener Neustadt auf die Anklagebank. Dabei zeigten sich die drei Angeklagten großteils geständig. Während beim Mistkübel und Einkaufswagen kein nennenswerter Schaden entstanden war, war der Sachschaden bei der Radarbox und bei der Telefonzelle hoch.

48.000 Euro für Radarkasten

Die Urteile: Die beiden 22-Jährigen fassten je drei Monate Haft auf Bewährung aus, die 19-Jährige kam mit einer Diversion davon.

CommentCreated with Sketch.3 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Aber: Das Trio muss über 1.000 Euro Entsorgungskosten für die zerstörte Telefonzelle zahlen und rund 25.000 Euro für die Radarbox. Dem nicht genug: Die Finanzprokuratur will auch die entgangen Eingänge durch Radarstrafen ersetzt haben, fordert in Summe rund 48.000 Euro - dies wird am Zivilgerichtsweg entschieden.

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