Jahrelang war sein Fuhrpark fast schon ein eigenes Statussymbol. Jetzt ist davon kaum noch etwas übrig. RAF Camora hat die Reißleine gezogen und nahezu alle seiner Luxus-Karossen verkauft.
Und das kommt überraschend, denn der Wiener hatte über die Jahre eine Sammlung aufgebaut, die locker mit einem Rap-Video aus der Hochphase von Deutschrap mithalten konnte. Ferrari, McLaren, Maserati, dazu mehrere SUVs von Jaguar, Mercedes und Porsche. Zwischen Wien, Ibiza, Dubai und Berlin verteilt, verlor selbst er irgendwann den Überblick, welches Auto gerade wo steht.
Doch genau das wurde zum Problem.
Während andere Rapper ihre Garagen wie Trophäenräume behandeln, hat RAF Camora offenbar die Lust daran verloren. Statt ständig zwischen Standorten und Schlüsseln zu jonglieren, setzte er auf einen klaren Cut. Fast wie ein Karriere-Reset, nur eben auf vier Rädern.
Die Folge: Der Maserati, gleich mehrere Jaguars, der Porsche seiner Mutter, ein Ferrari, der McLaren sowie diverse Mercedes-, Audi- und Alfa-Modelle sind weg. Verkauft, abgegeben, aussortiert. Unterm Strich dürfte dabei eine Summe von deutlich über 1,2 Millionen Euro zusammengekommen sein.
Fast noch heftiger: Die laufenden Kosten. Allein durch den Verkauf spart sich der Rapper jährlich rund 170.000 Euro. Eine Summe, die selbst in dieser Liga kein Kleingeld ist.
Ganz ohne fahrbaren Untersatz bleibt er aber nicht.
Zwei Autos durften bleiben: sein Ferrari F8 Spider und der Audi RSQ8. Ein Duo, das immer noch mehr Punch hat als so mancher Fuhrpark der Konkurrenz, aber eben deutlich schlanker daherkommt.