Als eine Polizeistreife in der Nacht auf Mittwoch gegen 3:55 Uhr in Wien-Döbling einen Fahrradfahrer einer Verkehrskontrolle unterziehen wollte, so heißt es in einer Pressemitteilung, ergriff dieser plötzlich die Flucht. Dabei ließ der gebürtige Rumäne sein Fahrrad zurück und lief zu Fuß in einen nahegelegenen Park. Da sich die Verfolgung mit dem Streifenwagen als schwierig herausstellte, entschied sich der Beamte dazu, das zurückgelassene Fahrrad zu benutzen.
Aufgrund der Ortskenntnis des Beamten konnte der Mann kurze Zeit später beim Verlassen des Parks angehalten werden. Dabei biss der 36-Jährige den Polizisten in den Unterarm und floh daraufhin abermals in Richtung Radelmayergasse. Eine Sofortfahndung verlief ergebnislos.
Aufgrund seines zurückgelassenen Rucksackes konnte die Identität des Mannes geklärt werden. Im Rucksack befand sich weiters ein Bolzenschneider. Das Fahrrad und der Bolzenschneider wurden sichergestellt. Der Beamte wurde erstversorgt und in ein Spital gebracht. Er konnte seinen Dienst nicht mehr fortsetzen. Die Ermittlungen laufen.