Radweg auf Brücke bekommt Spezialfarbe

Der Radweg auf der Linzer Nibelungenbrücke ist schwer zu sehen. Jetzt soll der Weg rot angestrichen werden. Doch es gibt ein Problem.

Radfahrer und Fußgänger haben es nicht leicht auf der Nibelungenbrücke. Sie müssen sich gemeinsam einen Weg teilen, abgetrennt nur durch eine weiße Linie auf den Granitplatten. Immer wieder kommt es zu gefährlichen Situationen.

Nun soll der Radweg rot eingefärbt werden, doch das ist ein Problem. Denn schon die weiße Linie war auf den Granitplatten nicht immer gut zu sehen und schnell wieder weg, erklärt Infrastrukturreferent und Vize-Bürgermeister Markus Hein (FPÖ).

Langlebig und abwaschbar

Damit das mit der roten Farbe nicht auch passiert, müsste man eine nehmen, die nicht so leicht runter geht. "Da allerdings kommt der Denkmalschutz ins Spiel. Der erlaubt auf der denkmalgeschützten Brücke nur Farben, die man auch wieder abwaschen kann", so Hein.

Nun versucht die Stadt, eine Lösung zu finden. Auf der rechten Seite in Richtung Hauptplatz wurde ein kleiner Teil der Brücke rot eingefärbt (der Radweg davor ist das schon). Das Ganze ist ein Test, ob man damit alle Vorgaben erfüllen kann. Das heißt: Die Farbe muss lange sichtbar sein, aber auch abwaschbar…

(gs)

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