Rafting-Unfall: "Die Schlucht ist unfahrbar"

Zwei Männer konnten nach einem Rafting-Unfall in den Salzachöfen bei Golling (Sbg.) nur noch tot geborgen werden. Die Schlucht gilt in der Gegend als "unfahrbar".
Die Salzachöfen bei Golling (Sbg.) sind ein ebenso tosendes wie gefährliches Naturwunder. Für Raftingboote und kommerzielle Kajaktouren ist die Schlucht gesperrt. Dennoch wagten sich am Montag zwei Männer mit einem Raftingboot ins Wildwasser.

Christoph Baumann, der einen Flying-Fox-Adventurepark direkt über der seiner Ansicht nach "unfahrbaren" Schlucht betreibt, sah am Vormittag das Boot vorbeifahren: "200 Meter danach ist es gekentert und zwei Personen sind im Wasser getrieben." Baumann schlug Alarm, 100 Helfer von Wasserrettung, Polizei und Feuerwehr eilten zur Unglücksstelle.

Einsatzleiter Peter Schluet zu "Heute": "Wir konnten zwei Personen bergen, leider waren sie schon tot." Durch persönliche Gegenstände konnte die Polizei die Identität eines Rafters klären. Es ist ein in Deutschland lebender 23-jähriger Serbe. Die Nationalität des zweiten Opfers wird noch ermittelt. An Bord war auch eine GoPro-Kamera, deren Bilder jetzt ausgewertet werden. Karl Kreuzhuber von der Wasserrettung: "Das ist ein privates Boot. Kein Anbieter hier in der Gegend hat solche Geräte im Einsatz." (fho)

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