Rage Against the Machine Gitarrist ehrt Fidel Castro

Bild: Mario Anzuoni / Reuters

Rage Against the Machine war immer schon ein bisschen anders, gegen den Strom zu schwimmen so etwas wie ihr Markenzeichen. Gitarrist Tom Morello, inzwischen mit den Prophets of Rage unterwegs, hat die alten Angewohnheiten nie abgelegt - und drückt dem kürzlich verstorbenen Fidel Castro via Twitter seinen Respekt aus.

 


In Cuba Audioslave visited former country club turned free school for gifted musicians.
— Tom Morello (@tmorello)

Fidel Castro ist tot. Während das Ableben des ehemaligen Diktators bei vielen Kubanern für Jubelstimmung sorgt, trauert Tom Morello öffentlich um Castro. Mit Audioslave, einer Nachfolgeband von Rage Against the Machine, habe er auf Kuba einen ehemaligen Country Club besucht, das in eine kostenfreie Schule für talentierte Musiker umgewandelt worden war. Dazu twitterte Morello ein Bild von Castro beim Baseballspielen und fügte den Hashtag RIPFidel hinzu. Nun muss sich der Musiker einige Rügen gefallen lassen.

 

Been to Cuba? I have. Against nondemocratic/censorship stuff but learn why MalcolmX/Mandela/PopeFrancis admired him
— Tom Morello (@tmorello)

Ein User fragte ihn beispielsweise (ebenfalls via Twitter): "Wie kommt es, dass jeder Kubaner, den ich kenne, Fidel gehasst hat, aber jeder linke Promi-Aktivist, der nicht aus Kuba stammt, ihn liebt?" Morello antwortete darauf: "In Kuba gewesen? Ich war dort. Bin gegen nicht-demokratische/Zensur-Dinge, aber lernt, warum Malcolm X, Mandela und Papst Franziskus ihn geliebt haben."

Auf Instagram führte Morello seine Respektsbezeugung näher aus. Er stimme nicht allem zu, was Castro getan habe, dennoch sei dieser ein "großer Held in der gesamen dritten Welt".

 



 


Ein von Tom Morello (@tommorello) gepostetes Foto am 26. Nov 2016 um 0:58 Uhr

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