Rakete zerriss Mann (53) Finger der rechten Hand

Symbolfoto.
Symbolfoto.Bild: Einsatzdoku.at

304 Notfälle für die Rettung zu Silvester in Niederösterreich. In Wördern explodierte eine Rakete in der Hand eines Mannes, in St. Marein verletzte sich ein 25-Jähriger schwer im Gesicht.

Zu Silvester mussten die niederösterreichischen Rettungsdienste zu insgesamt 304 Notfalleinsätzen ausrücken – zwei mehr als im Vorjahr. Dazu kamen zwischen 19 und 6 Uhr auch 60 Krankentransporte zusammen. Bei 103 Einsätzen musste ein Notarzt kommen.

Die meisten Notarzteinsätze waren bedingt durch bewusstlose Patienten nach übermäßigen Alkoholgenuss, Stürze mit Kopfverletzungen, Brandereignisse sowie akute Erkrankungen durch Herz- und Lungenprobleme. Die Einsätze wegen Verletzungen durch Böller und Raketen und Kracher sind gegenüber dem Vorjahr von 12 auf 7 gesunken.

Viele Schwerverletzte

Böse erwischte es einen 53-jährigen Mann in Wördern (Bezirk Tulln). Eine Rakete ging in seiner Hand hoch. Durch die Explosion wurden mehrere Finger der rechten Hand schwer verletzt. Er wurde mittels Rettungshubschrauber in das UKH Meidling geflogen. Den Feuerwerkskörper der Kategorie F3 hatte er in Tschechien gekauft.

In St. Marein (Bezirk Horn) erlitt ein 25-Jähriger schwere Gesichts- und Augenverletzungen. Er dürfte sich vermutlich beim Entzünden über einen Feuerwerkskörper (ebenfalls F3) gebeugt haben. Er wurde in das Landesklinikum Horn eingeliefert.

In Krems beugte sich ein 23-Jähriger aus unerklärlichen Gründen über einen "Vulkan" und verletzte sich im Gesicht. In Petzenkirchen (Bezirk Melk) ging ein "Schweizer Kracher" in der Hand eines Mannes hoch. Er verletzte sich an der der linken Hand unbestimmten Grades und wurde von der Rettung ins Spital eingeliefert.

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
St. Andrä-WördernGood NewsNiederösterreich

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen