Passagiere eines Kreuzfahrtsschiffs haben am Montagabend den eskalierenden Konflikt zwischen Israel und Palästina hautnah miterlebt. Trümmerteile mehrerer abgefeuerter Raketen seien am Montagabend auf das Schiff des Rostocker Unternehmens Aida Cruises gefallen, berichtete ein Korrespondent in den ARD-"Tagesthemen" unter Berufung auf einen Fahrgast.
hautnah miterlebt. Trümmerteile mehrerer abgefeuerter Raketen seien am Montagabend auf das Schiff des Rostocker Unternehmens Aida Cruises gefallen, berichtete ein Korrespondent in den ARD-"Tagesthemen" unter Berufung auf einen Fahrgast.
Das Unternehmen teilte in Rostock mit, bei dem Vorfall sei keiner der 2700 Gäste und Crew-Mitglieder verletzt worden. Die auf dem Passagierdeck entdeckten "Kleinstpartikel" hätten keinen Schaden am Schiff angerichtet. Sie könnten nach ersten Einschätzungen von Abwehrraketen stammen.
Der Vorfall habe sich beim planmäßigen Auslaufen aus dem israelischen Hafen Ashdod, etwa 30 Kilometer nördlich des Gazastreifens, ereignet. Das Schiff habe ohne Verzögerung den Hafen verlassen und befinde sich auf dem Weg nach Kreta. Der Zwischenfall wurde weder von der israelischen Armee noch von Vertretern der radikalislamischen Hamas bestätigt, die im Gazastreifen herrschen.
"Iron Dome" fängt Raketen ab
beschießen sich seit Tagen gegenseitig mit Raketen und Granaten. Am Montag kündigte die Hamas Vergeltung für den Tod von neun Palästinensern durch Luftangriffe der israelischen Armee in der Nacht auf Montag an. Es seien Ortschaften im Umkreis von 40 Kilometern vom Gazastreifen angegriffen worden, zahlreiche Raketen seien vom Abwehrsystem "Iron Dome" abgefangen worden, teilten die israelischen Streitkräfte mit.