Für Muslime brechen harte Zeiten an - 300.000 werden ab morgen in Wien hungern und dursten. Der Fastenmonat Ramadan beginnt - von Sonnenaufgang bis -untergang darf weder gegessen noch getrunken werden.
Dieses Jahr ist diese Prüfung besonders hart, weil die Fastenzeit in den Hochsommer fällt - die Tage sind lang und heiß. "Es soll auch daran erinnern, dass viele Menschen hungern", erzählt Asalet Tüney. Darum wird in Wien in fast allen Moscheen nach Einbruch der Dunkelheit gratis Essen verteilt. Wer kommt, wird eingeladen - auch Nicht-Muslime.
Amra D., 26 ( Presse Außenministerium)
"Fasten gibt mir Selbstbewusstsein. Ich denke: 'Bestehe ich diese Prüfung, kann ich fast alles im Leben schaffen.'"
Osman H., 18 (Profifußballer, Austria)
"Ich faste, wenn ich nicht Training habe. Ich mache es gerne und habe das Gefühl, ich habe was Gutes getan."
Asalet T., 38 (Wr. Linien)
"Man verzichtet nicht nur auf Essen und Trinken. Auch auf Schimpfen und böse Gedanken. Es ist eine sehr friedliche Zeit."