Rammstein-Prügel – Jetzt spricht das Opfer

Jener Mann, der von Rammstein-Sänger Till Lindemann in einer Hotelbar vermöbelt worden sein soll, meldete sich jetzt zu Wort.
In der Nacht auf letzten Samstag sollen in der Hotelbar des Münchner Nobelhotels "Bayrischer Hof" die Fäuste geflogen sein. Ein Gast der Bar soll zur Begleitung von Till Lindemann (56) auf Englisch folgendes gesagt haben: "Ich würde das Doppelte für dich bezahlen".

Der Satz, der impliziert, dass die junge Frau namens Lana für eine Prostituierte gehalten wurde, provozierte den Sänger von Rammstein naturgemäß. Er soll von dem Hamburger Anwalt Bernd Roloff eine Entschuldigung eingefordert haben und ihm dann mit dem Ellenbogen ins Gesicht gefahren sein.



CommentCreated with Sketch.12 zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Der 54-jährige Roloff erzählte gegenüber der "Bild"-Zeitung nun seine Sicht der Dinge. "Ich habe niemanden beleidigt. Ich habe auch niemanden eine Prostituierte genannt. Ich muss missverstanden worden sein. Ich habe weder um ein Selfie gebeten noch habe ich die Fäuste geballt und ihn aufgefordert, vor die Tür zu kommen. Er wollte wohl dieser Lana imponieren", lässt er die Momente in der Bar Revue passieren.

Kein Kieferbruch

Der Anwalt, der schon 2013 ein Foto von sich und Lindemann auf Facebook gepostet hat, erlitt bei der Schlägerei nicht wie anfangs behauptet einen Kieferbruch. "Ich habe eine Lippe, die genäht werden musste, ein Hämatom am Kopf, ein Hämatom am rechten Arm und am rechten Bein", so Roloff. Er sieht sich als Opfer von Lindemanns unkontrolliertem Gewaltausbruch. Deshalb stellte er Strafanzeige wegen Körperverletzung.

(baf)

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