Randalierer flüchtete mit 200 km/h vor der Polizei

Nach einer mehr als 70 km langen Verfolgungsjagd konnte der Mann gestoppt werden.
Nach einer mehr als 70 km langen Verfolgungsjagd konnte der Mann gestoppt werden.Bild: Google Maps
Nach einer etwa 75 Kilometer langen Verfolgungsjagd konnte ein 49-jähriger Flüchtiger am Freitag auf der Südautobahn gestoppt werden.

Beamte der Polizeiinspektion Lehmanngasse wurden am Freitag um 10.30 Uhr zu einem randalierenden Mann an einer Tankstelle in der Ketzergasse (23. Bezirk) gerufen. Als die Beamten den 49-Jährigen in seinem Fahrzeug anhalten wollten, beschleunigte er allerdings und flüchtete in Richtung Autobahn A2.

"Ein Polizist musste zur Seite springen, um nicht vom Auto des Mannes erfasst zu werden", schildert die Polizei den Vorfall. Im Zuge seiner Flucht soll der Mann mehrere rote Ampeln missachtet und sein Auto mit bis zu 195 km/h auf der A2 Richtung Süden gelenkt haben.

"Zwei Straßensperren, die entlang der Autobahn errichtet wurden, umfuhr der 49-Jährige und gefährdete auch andere Verkehrsteilnehmer massiv", heißt es.

30 Anzeigen für Randalierer

Mit der Unterstützung der Landespolizeidirektion Niederösterreich gelang es schließlich, den Lenker im Bereich der Abfahrt Gloggnitz nach einer knapp 75 Kilometer langen Verfolgungsjagd zu stoppen. Es wurden zum Glück keine Personen verletzt.

Mehr als 30 Verwaltungsübertretungen wurden angezeigt, zusätzlich muss sich der 49-jährige Österreicher wegen versuchtem Widerstand gegen die Staatsgewalt, versuchter schwerer Körperverletzung und der vorsätzlichen Gemeingefährdung verantworten. "Der Führerschein wurde dem Lenker vorläufig abgenommen, er befindet sich in Haft", teilt die LPD Wien mit. (red)

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