Noch keine Liga-Sanktion

Rangnick tadelt Fans nach Derby-Eklat, fühlt mit Rapid

Acht Tage nach dem Derby-Eklat konnte sich der Bundesliga-Strafsenat noch nicht auf Sanktionen einigen. Rapid-Trainer Robert Klauß äußert Kritik.
Sport Heute
01.10.2024, 06:59
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Rauchende Köpfe! Der Bundesliga-Strafsenat verhandelte am Montag in den Abendstunden mögliche Sanktionen für den Derby-Eklat vor einer Woche. Hooligans von Rapid und der Austria hatten sich mit Leuchtraketen und Böllern beworfen, lieferten sich am Rasen eine wilde Schlägerei.

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Im Beisein von Vertretern beider Vereine kam es vorerst zu keinem Urteil. Aufgrund der Fülle an Video-Material ist ein weiterer Termin fällig.

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Liga-Boss Christian Ebenbauer hatte zuletzt überlegt, Partien nach Böllerwürfen abzubrechen. "Das ist völlig vorbei an der Realität. Dann provoziere ich Spielabbrüche", konterte Rapid-Trainer Robert Klauß auf "Sky". "Wir müssen mit den Fans Lösungen erarbeiten. Es geht auch um einen besseren Polizeieinsatz. In Deutschland sind bei hochbrisanten Spielen mehr Sicherheitsmaßnahmen."

ÖFB-Teamchef Rank Rangnick hat das Derby im Fernsehen mitverfolgt. Weil er direkt nach Schlusspfiff den Kanal wechselte, erfuhr er vom Skandal erst im Nachhinein. Zu "Heute" sagt er: "Die wichtigsten Personen sind die Spieler, das sollten die Fans vielleicht auch mal so sehen. Für sie und den Trainer ist es schade, dass sie zum zweiten Mal einen Derby-Sieg nicht genießen können."

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