Ried steigt auf

Rapid-Bauchfleck! Cup-Aus bei Debüt von Hoff Thorup

Das Debüt von Johannes Hoff Thorup als Trainer von Rapid Wien ist in die Hose gegangen. Im ÖFB-Cup-Viertelfinale setzte es das Aus – 0:3 gegen Ried.
Sport Heute
31.01.2026, 19:22
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Ante Bajic eröffnete den Innviertler Torreigen bereits in der zweiten Minute. Nikki Havenaar machte per Doppelpack (61., 84.) dann den Aufstieg der Oberösterreicher perfekt, verdarb Rapids neuem Trainer Hoff Thorup damit das Debüt.

Rapids Cup-Durststrecke geht damit weiter. Grün-Weiß gewann den österreichischen Pokal-Wettbewerb zuletzt 1995.

Am Freitag zog bereits der LASK mit Ex-Rapid-Trainer Didi Kühbauer ins ÖFB-Cup-Halbfinale ein, Ried folgte nun.

Ried-Blitzstart

In seinem ersten Spiel an der Seitenlinie setzte Rapid-Trainer Hoff Thorup auf die Sommer-Neuzugänge Marco Tilio und Tobias Gulliksen neben Ercan Kara an vorderster Front, dazu auf Mittelfeldmann Martin Ndzi und Kapitän Matthias Seidl. Dominik Weixelbraun startete in seiner neuen Rolle als Linksverteidiger.

Und sah gleich in der zweiten Minute nicht gut aus. Denn bei Temperaturen um den Gefrierpunkt setzte es für Grün-Weiß die kalte Dusche. Bajic ließ den Linksverteidiger aussteigen, stellte auf 1:0 (2.). Zuvor hatte Ried gegen den Rapid-Spielaufbau gepresst, Nicolas Bajlicz einen Mittelfeld-Querpass von Ndzie abgefangen. Havenaar per Kopf (15.) und abermals Bajic, dem der Ball beim Volley über den Rist rutschte (16.), scheiterten. Kingstone Mutandwa hatte nach einer halben Stunde die Riesenchance auf den zweiten Rieder Treffer, haute mit rechts aber am Stanglpass vorbei, hätte den linken Fuß nehmen sollen (30.).

Und Rapid? Von den Hütteldorfern war über eine halbe Stunde lang nichts zu sehen gewesen. Gefährlich wurde es erstmals in der 37. Minute, als Ried-Keeper Andreas Leitner bei einer Flanke noch vor Seidl die Fingerspitzen an den Ball brachte, Tilios Volley flog in der 44. Minute knapp am Tor der Innviertler vorbei. Für den Australier und Weixenbraun war dann zur Pause Schluss, Nikolaus Wurmbrand und Ange Ahoussou kamen in die Partie – mit wenig Erfolg.

Havenaar mit dem Doppelpack

Nach dem Seitenwechsel agierte Grün-Weiß mit mehr Spielkontrolle. Karas Kopfball (55.) war aber kein Problem für Leitner im Tor der Innviertler. Es war das kurze Aufbäumen der Hoff-Thorup-Elf.

Havenaars Treffer zum 2:0 nach einer Stunde stoppte dann aber die grün-weißen Offensivbemühungen. Der 1,98-Meter-Innenverteidiger stieg bei einer Flanke von Yusuf Maart hoch, sein Aufsitzer-Kopfball landete im linken Eck. Rapid-Keeper Hedl sah dabei nicht gut aus. Die Antwort der Wiener blieb danach aus. So war es der Japaner Havenaar, der schließlich den Doppelpack schnürte, in der 84. Minute alles klarmachte. Erst lenkte Hedl den ersten Versuch an die Latte, Havenaar staubte dann zum 3:0 ab (84.).

Am Sonntag stehen noch zwei ÖFB-Cup-Viertelfinals auf dem Programm.

{title && {title} } red, {title && {title} } Akt. 31.01.2026, 19:30, 31.01.2026, 19:22
Jetzt E-Paper lesen