Rapid bei Bullen-Party: "Nicht schön, da zuzuschauen"

Leo Greiml musste den Salzburgern beim Feiern zusehen.
Leo Greiml musste den Salzburgern beim Feiern zusehen.Picturedesk
Rapid ist am Mittwoch nach Salzburg gereist, um die Bullen-Meisterparty zu verschieben, doch die Mozartstädter siegten mit 2:0, fuhren den Titel ein. 

Nach einem Doppelpack von Patson Daka (33., 56.) war der achte Salzburger Meistertitel in Serie eingefahren, feierte die Elf von Jesse Marsch den 15. Titel seit der Saison 2013/14. 

Rapid-Abwehrspieler Leo Gremil hatte dies allerdings nicht gefallen. "Man muss ihnen gratulieren, sie sind verdient Meister geworden. Aber es ist nicht schön, da zuzuschauen", schüttelte der 19-Jährige bei "Sky" den Kopf, fügte aber an: "Man muss es aber akzeptieren." 

Dabei hatten sich die Grün-Weißen beim Serienmeister durchaus etwas ausgerechnet. "Natürlich fahren wir nach Salzburg, um etwas mitzunehmen. In der ersten Halbzeit haben wir fast nichts zugelassen, guten Fußball gespielt", erläuterte Greiml. Erst der 0:1-Gegentreffer hatte das Spiel kippen lassen, der Abwehrspieler dabei seine Beine im Spiel gehabt, den Schuss von Daka unhaltbar abgefälscht. 

Nun kann auch der Kampf um Platz zwei noch einmal eng werden. Die Hütteldorfer liegen nur drei Zähler vor Sturm Graz, am Sonntag steigt das direkte Duell. Auch der LASK liegt nur drei Zähler hinter den Grün-Weißen. "Es ist eng, aber wir sind Rapid, wir wissen, was wir können und werden auch in den verbleibenden Partien alles geben", versprach Greiml. 

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