Rapid-Boss Bruckner: "Bei uns war alles regelkonform!"

Rapid-Präsident Martin Bruckner
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Der LASK steckt aufgrund des illegalen Mannschaftstrainings schwer in der Kritik. Bei Rapid gab es zwar einen Zweikampf im Kleingruppentraining, Vergleiche mit den Linzern weist Rapid-Präsident Martin Bruckner zurück.

"Ein Vergleich der mutmaßlichen Mannschaftstrainings beim LASK mit einem Zusammenprall bei mehreren medienöffentlichen und regelkonform durchgeführten Kleingruppentrainings bei unserer Mannschaft am vergangenen Donnerstag mutet absurd an", sagt Bruckner auf "Heute"-Nachfrage.


"Unser Geschäftsführer Sport, der selbst jahrelange Erfahrung als Trainer hat, hat den Vorfall ja ohnehin fachlich erklärt. Fakt ist, dass unsere Einheiten in Kleingruppen teilweise medienöffentlich waren, aber quasi zur Gänze teilöffentlich, weil das Gelände rund um das Allianz Stadion in Hütteldorf zum Beispiel von der Linzer Straße aus bestens einsehbar ist und wir keinerlei Sichtschutz oder ähnliches angebracht haben", so der Rapid-Präsident weiter.


Der grün-weiße Boss fordert zudem harte Strafen für den LASK: "Ich erwarte mir eine ordentliche Behandlung des Falles und es sind drakonische Strafen notwendig. Es ist wie Doping. Man kann sich nicht so einen Wettbewerbsvorteil schaffen, das ist nicht drinnen."

"Wäre unpassend über Titelchance zu sprechen"


Für den Wiederbeginn steckt Bruckner eher kleine Ziele: "Es wäre schön, unsere Serie möglichst lange fortzusetzen, vor der Unterbrechung der Meisterschaft blieben wir ja neun Spiele ungeschlagen. Wir werden weiter von Spiel zu Spiel schauen, es wäre momentan unpassend über eine mögliche Titelchance zu sprechen. Spannung ist aber in allen Regionen der Liga nach der Punkteteilung fast garantiert."

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