Fountas "erstreikte" sich seinen vorzeitigen Wechsel von Rapid in die US-amerikanische MLS. Der Grieche erhielt bei D.C. United einen sehr lukrativen Vertrag. Medizin-Check und Arbeitsvisum sind da, einem Debüt der 26-Jährigen steht nichts mehr im Weg.
Rapid-Sportdirektor Zoran Barisic plante mit Fountas noch für die Bundesliga-Meistergruppe, wurde aber vom Verhalten des Griechen überrascht. Immer wieder meldete sich "Taxi" krank oder nicht fit, wollte keine Verletzung mehr riskieren, bevor es nach Amerika ging.
Im Kurier poltert Barisic gegen seinen Ex-Star: "Taxi hat uns versprochen, dass er bis zum Vertragsende alles geben wird. Er hätte sich als Gentleman und Sir verabschieden können."
Bei Ercan Kara und seinem USA-Wechsel gab es zum Beispiel keine ähnliche Posse, Barisic meint: "Ercan war immer ehrlich und in den Gesprächen vor seinem Transfer ganz klar."
Rapid verpasste den richtigen Zeitpunkt um Fountas gewinnbringend zu verkaufen: "Die Angebote im Sommer waren nicht wirklich lukrativ", sagt der Rapid-Sportdirektor. So behielten die Hütteldorfer den Griechen obwohl sein Vertrag im Sommer ausläuft.
Der Rest ist bekannt, Fountas trat in den Streik, Rapid bekommt keine Ablöse. Der Grieche steht nun vor seinem MLS Debüt. "Er hätte der Rapid-Familie in bester Erinnerung bleiben können, leider hinterlässt sein Verhalten aber einen sehr schalen Beigeschmack", schickt Barisic hinterher.