Rapid-Frust nach 0:1: "Glück war auf der anderen Seite"

Frust pur bei Rapid nach der 0:1-Pleite gegen Genk.
Frust pur bei Rapid nach der 0:1-Pleite gegen Genk.Gepa
Das war knapp! Rapid ist mit einer 0:1-Heimpleite gegen Genk in die Europa League gestartet. Der späte Gegentreffer fiel erst in der Nachspielzeit. 

Paul Onuachu, der brandgefährliche Stürmer der Belgier, hatte Genk nach einer nicht immer hochklassigen Partie erst in der 92. Minute zum Sieg geschossen, eine Hereingabe von Junya Ito über die Linie gedrückt. Gerade einmal eine Minute fehlte in der Nachspielzeit zum Punktegewinn. 

"Doppelt bitter"

Deshalb war die Enttäuschung bei Rapid besonders groß. "Natürlich war das richtig bitter. Wir alle haben uns da heute viel mehr vorgenommen", schüttelte Maximilian Ullmann, der neuerlich ein Aktivposten auf der linken Seite war, im "ORF" den Kopf. "Es war ein körperbetontes Spiel. Wenn es unentschieden ausgeht, passt es für beide Mannschaften. So ist es nun doppelt bitter", so der Linksverteidiger weiter. 

Marco Grüll, der selbst einige Torchancen liegen gelassen hatte, ärgerte sich vor allem über die verhaltene erste Spielhälfte ohne grün-weißen Torabschluss. "Da haben wir es uns nicht zugetraut, zu spielen. Da waren sie besser. Wir hatten unsere Umschaltaktionen, waren aber zu schlampig. Das ist bei internationalen Spielen dann der Unterschied", bilanzierte der Flügelflitzer nüchtern. 

"Das Glück war auf der anderen Seite"

Emanuel Aiwu spielte überraschend als Abräumer im Mittelfeld, lieferte eine solide Leistung ab. Trotzdem überwog der Frust. "Wir haben einige Chancen gehabt, ein Tor zu erzielen. Am Schluss war das Glück auf der anderen Seite. Schade, dass wir nichts Zählbares mitnehmen konnten", so der Admira-Neuzugang. 

Am zweiten Europa-League-Spieltag gastieren die Hütteldorfer bei West Ham United (30. September). 

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