Harte Zeiten für Richard Strebinger! Der Piestingtaler, der schon mit 15 Jahren ins 700 Kilometer entfernte Berlin zog, um bei Hertha BSC zu spielen, hat vorerst seinen Stammplatz im Tor bei Rapid verloren. Im "Heute"-Talk spricht der Jung-Vater (24) über den Tormann-Tausch bei den Grün-Weißen, seine persönlichen Ziele und seine Wurzeln in Wr. Neustadt.
Harte Zeiten für Richard Strebinger! Der Piestingtaler, der schon mit 15 Jahren ins 700 Kilometer entfernte Berlin zog, um bei Hertha BSC zu spielen, hat vorerst seinen Stammplatz im Tor bei Rapid verloren. Im "Heute"-Talk spricht der Jung-Vater (24) über den Tormann-Tausch bei den Grün-Weißen, seine persönlichen Ziele und seine Wurzeln in Wr. Neustadt.
Ob SC Brauerei Markt Piesting oder FV Club 83 Wr. Neustadt – alle Ex-Clubs haben noch auf die eine oder andere Weise einen Platz in seinem Herzen. "Man sollte nie vergessen, wo man herkommt", so der 24-jährige Goalie, der erstaunlich abgeklärt wirkt und kein böses Wort darüber verliert, dass er bei Rapid seit kurzem nicht mehr die Nummer 1 im Tor ist.
Rapid-Tormann Richard Strebinger ...
...über seine neue Rolle als Nummer 2 hinter Tobias Knoflach:
"Das ist nur eine Momentaufnahme und kein Hindernis in meiner Karriere. In unserer Situation ist der Teamgedanke das Wichtigste. Natürlich ist es mein Ziel, alles daran zu setzen, dass der Trainer wieder mich aufstellt. Aber ich hatte Probleme mit dem Ischias-Nerv, musste einige Tage pausieren und kann erst jetzt wieder ins Training einsteigen."
... über seinen Rückhalt:
"Mein Vater Viktor, meine Frau Sarah und mein 16 Monate alter Sohn Mael. Wenn ich mit ihm spiele, können gar keine negativen Gedanken aufkommen."
... über seine persönlichen Ziele:
"Ich möchte heuer mit Rapid Cupsieger werden. Mein größtes persönliches Ziel ist, dass ich es einmal ins Nationalteam schaffe. Immerhin habe ich es schon auf die Abrufliste geschafft."
... über seine Kindheit in Wr. Neustadt:
"Mit neun Jahren bin ich zum ersten Mal beim SC Markt Piesting im Fußballtor gestanden und war sofort Feuer und Flamme. Danach hatte ich eine super-schöne Zeit beim FV Club 83. Da schaue ich noch immer auf die Ergebnisse. Und mit einem meiner Mitspieler, Gerald Peinsipp, verbindet mich noch immer eine Freundschaft. Er war mein Trauzeuge."
... über seine 3 Lieblingsplätze in Wr. Neustadt:
"Mich zieht es immer wieder zu Christian Aflenzer ins Fitness-Studio, die beste Pizza ist für mich die "Frutti di mare" im "Fratelli" und beim Sommerabschlussfest vom LAZ (Fußball-Landesausbildungszentrum, Anm.) bin ich auch gerne zu Gast."