Schlechte Nachrichten für alle Rapid-Fans, die sich Adi Hütter als nächsten Trainer wünschen…
Der 52-Jährige will kein Hütteldorfer werden. Zumindest schließt er derzeit ein Engagement beim heimischen Rekordmeister aus, obwohl er aktuell nach dem Aus bei Gladbach ohne Klub ist.
Hütter zu Sky Sport Austria: "Grundsätzlich habe ich jetzt andere Planungen im Kopf. Rapid Wien hätte mich vor ein paar Jahren mehr gereizt als heute. Für mich ist das noch immer ein großer Verein, aber sie haben jetzt leider mehrere Probleme, weil es keine Führung gibt."
Die offene Frage, wer den scheidenden Bossen Martin Bruckner (Präsident) und Christoph Peschek (Geschäftsführer) bei der Präsidiumswahl im November nachfolgt, schreckt Hütter also ab. Im Hintergrund tobt bei Rapid ein Machtkampf um den Posten von Bruckner. Fünf Listen haben den formalen Kriterien entsprechend ihre Kandidatur beim Wahlkomitee eingereicht, dieses muss nun entscheiden, wer zugelassen wird.
Auch sportlich geht es drunter und drüber. Vor der Länderspielpause verschaffte sich Trainer Ferdinand Feldhofer mit einem 1:1-Arbeitspunkt bei Meister Red Bull Salzburg eine Verschnaufpause. Er ist dennoch weiterhin angezählt – bei vielen Fans und wohl auch vereinsintern. Das Führungsvakuum der Wiener verschafft ihm wohl Zeit, das Ruder womöglich herumzureißen.