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1:1! Austria auch nach 333. Wiener Derby Schlusslicht

Die Austria bleibt auch in Runde sechs sieglos. Rapid ringt dem Rivalen im 333. Wiener Derby ein 1:1 ab. Damit bleibt die Rote Laterne in Favoriten.
Sebastian Klein
29.08.2021, 16:28

1:1! Kein Sieger im Wiener Derby. Die Austria und Rapid trennen sich nach einem kampfbetonten, emotionalen aber nicht gerade hochklassigen Duell vor 11.035 Fans in der Generali Arena am Sonntag mit einem Unentschieden, das keinem so richtig weiterhilft.

Die Hütteldorfer rutschen auf Rang fünf ab. Die Veilchen halten nach sechs Runden bei mickrigen drei Punkten und sind somit weiter Letzter.

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"Zerfahrenes" Derby

Das Spiel beginnt hektisch. Die Austria liefert wenig nach vorne, obwohl sie Rapid durch viele Ballverluste mehrmals einlädt. Die Hausherren lassen vor dem eigenen Tor kaum Gefahr aufkommen. So passt es gut ins Bild, dass eine abgefälschte Flanke von Eric Martel das erste Tor einleitet. Der Ball springt im Strafraum zu Sommer-Neuzugang Lukas Mühl (von Nürnberg geholt). Der Austrianer lässt die Heimfans jubeln (33.).

Rapid kommt zielstrebiger aus der Kabine und überrumpelt die Veilchen. Marco Grüll köpft die Gäste nach einer Flanke von Srdjan Grahovac zum Ausgleich (47.). Der anfängliche Elan ebbt aber rasch wieder ab. Nach dem Spiel beschreiben sowohl Austria-Trainer Manfred Schmid als auch sein Gegenüber Didi Kühbauer das Derby mit dem Wort "zerfahren".

Rapid-Trainer Didi Kühbauer bei "Sky": "Erste Halbzeit hatten wir wenig Ruhe, haben die Bälle leicht verschenkt. Die Austria hat versucht, gut zu stehen und die Umschalter zu nutzen. Zweite Halbzeit sind wir mit dem Tor zurückgekommen, waren dann besser, hatten aber nicht die großen Chancen. Wir haben aufs zweite Tor gespielt, aber hatten nicht die Chancen in Hülle und Fülle. Nach dem 13. Spiel muss ich die Mannschaft in Schutz nehmen. Die letzten Wochen waren schon sehr viel." Nachsatz: "Das 1:1 müssen wir mitnehmen."

Austria-Coach Manfred Schmid über sein erstes Derby als Austria-Coach: "Ich war ruhig, es war eine tolle Atmosphäre, es hat mir Spaß gemacht. Vom Einsatz und Willen her kann man der Mannschaft wirklich nichts absprechen. Sie hat alles gegeben, aber hatte technische Mängel. Man hätte viele Situationen besser ausspielen können. Konzentrationsmängel wie beim Gegentor, wenn wir die Flanke nicht verhindern."

Über den letzten Tabellenplatz vor der Länderspielpause sagt Schmid: "Beim Blick auf die Tabelle kann einem schlecht werden. Wir wollen so schnell wie möglich von da unten weg. Die Leistungen waren okay aber natürlich muss man punkten, das ist zu wenig."

Austria: Pentz - Teigl, Mühl (78. Schoissengeyr), Handl, Suttner - Fischer, Martel, Fitz (75. Grünwald), Demaku - Djuricin, Ohio (61. Huskovic)
Rapid: Gartler - Stojkovic, Greiml, Hofmann, Ullmann - Grahovac, R. Ljubicic (85. Petrovic) - Arase (46. Schick), Fountas (69. Knasmüllner), Grüll - Kara (59. Kitagawa)

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