Rapid-Kicker verzichten auf ein Drittel des Gehalts

Rapid droht im Falle eines Saison-Abbruchs der Verlust von rund sechs Millionen Euro. Spieler, Trainer und Geschäftsführer helfen nun beim Sparen.

In der Corona-Krise muss auch Rapid den Gürtel enger schnallen. Um den wirtschaftlichen Schaden möglichst überschaubar zu halten, wurde beim Rekordmeister einstimmig auf Kurzarbeit umgestellt. Darüber hinaus verzichten die Geschäftsführer Christoph Peschek und Zoran Barisic sowie alle Spieler und das Trainer-Team auf Geld. Und zwar insgesamt auf mehr als ein Drittel des Gehalts, wie es am Donnerstag in einer Aussendung heißt.

"Ich bin überwältigt, wie solidarisch sich alle Spieler, die Trainer und Betreuer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verhalten. In Zeiten von Ausgangsbeschränkungen und Home Office benötigt es zwar eine gewisse Zeit, um solche Maßnahmen abzuklären, ich möchte aber betonen, dass es hier zu keinerlei Diskussionen oder gar Unstimmigkeiten gekommen ist", wird Zoran Barisic zitiert.

-> Rapid fehlen auch ohne Corona-Krise die Millionen



Kapitän Stefan Schwab, der gemeinsam mit Christopher Dibon, Mario Sonnleitner, Thomas Murg, Maximilian Hofmann, Richard Strebinger und Dejan Ljubicic den Spielerrat bildet, meint: "Wir wollen als Mannschaft mit dieser solidarischen Lösung gemeinsam mithelfen, den Verein in dieser Krise zu unterstützen. Wir haben in den letzten Tagen viel intern kommuniziert und auch Aufklärungsarbeit geleistet. Ich möchte mich als Kapitän bei jedem einzelnen Mitspieler für die Hilfsbereitschaft bedanken und freue mich, dass jeder seinen gleich wichtigen Teil dazu beiträgt, dass es unseren Verein weiterhin gibt und zudem die Arbeitsplätze der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesichert werden können."

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