Fussball

Rapid-Legende Hatz: "Eingespieltes Team wäre wichtig"

Neun Spiele, neun unterschiedliche Aufstellungen. Rotiert Rapid zu viel? Dazu nimmt Präsidiumsmitglied Michael Hatz nun im "Heute"-Talk Stellung.
Sebastian Klein
17.08.2022, 07:03
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben

Liga, Pokal, Europacup – Rapid tanzt auf drei Hochzeiten. Coach Feldhofer setzt auf Rotation, brachte in neun Saisonspielen neun verschiedene Aufstellungen. Das ging zuletzt im Ligakracher beim LASK krachend schief. Wird zu viel getauscht? "Heute" fragte bei Michael Hatz nach. Der 51-Jährige war mit den Hütteldorfern Meister, Cupsieger und im Europacupfinale, kennt die Dreifachbelastung – seit Juni ist er im Rapid-Präsidium.

"Es ist eine Gratwanderung, aber ich kann die Entscheidungen des Trainers nachvollziehen. Es sind so viele Spiele, nicht vergleichbar mit unserer Zeit damals, und man kann dabei die Belastungssteuerung nicht außer Acht lassen. Dazu kommt, dass wir im Sommer einen großen Umbruch hatten und neue Spieler integriert werden müssen."

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen
„"Verstehe Rotation unseres Trainers“ - Rapid-Legende Michael Hatz“

Das braucht Zeit. Und: Viele Positionen sind doppelt besetzt, manche Schlüsselspieler aber nicht zu ersetzen, sagt Hatz, der jedoch auch weiß: „Wichtig wäre es, bald eine eingespielte Mannschaft zu haben. Man sieht das ja bei Sturm Graz, dort funktionieren die Automatismen einfach besser.“

Nach dem 1:2 beim LASK fiel Rapid auf Rang fünf zurück. Der Anspruch? „Nein“, sagt Hatz, „wie ich schon einmal gesagt habe, muss es unser erklärtes Ziel sein, hinter Salzburg die zweite Kraft zu sein, näher an sie heranzukommen. Die Qualität der Mannschaft und des Kaders geben das heuer absolut her – trotz einer starken Sturm, eines guten LASK und einer Austria, die man nicht vergessen darf. Wir müssen nur in den richtigen Rhythmus kommen. Und ich hoffe, das dauert nicht mehr lange.“

von Klaus Pfeiffer

Mehr zum Thema
Jetzt E-Paper lesen