Rapid will Verschiebung und stoppt Ticket-Verkauf

Das Coronavirus stellt auch die Sport-Welt auf die Probe. In Österreich finden Fußball-Spiele vorerst nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Für Rapid keine Ideal-Lösung.
Am Sonntag startet in der österreichischen Bundesliga das Meister-Play-off. Allerdings ohne Fans, zumindest bis Anfang April. Das entschied die Bundesregierung aufgrund des grassierenden Coronavirus.

Betroffen sind auch zwei Rapid-Partien. Die Kracher in Salzburg (15. März) und daheim gegen Sturm Graz (22. März) finden – wenn überhaupt – als "Geisterspiele" statt.

Rapid-Geschäftsführer Christoph Peschek ist kein großer Freund dieses Szenarios. In einem Statement erklärt er:

CommentCreated with Sketch. zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. "Gesundheit geht vor und das Wohl der Rapid-Gemeinschaft steht an oberster Stelle. Die Vorgaben der Behörden sind daher umzusetzen. Unsere Spiele möchten wir natürlich vor gewohnt großem Publikum austragen, weshalb wir dafür plädieren, die kommenden Spielbegegnungen aller Bundesligisten auf Ersatztermine im April und Mai zu verschieben in der Hoffnung, dass sich die Situation bis dahin gebessert hat."



Wie und ob die Bundesliga weitergeführt wird, wird aktuell von allen Beteiligten diskutiert. Rapid teilt mit, dass gekaufte Tickets vorerst ihre Gültigkeit behalten, stoppt aber den Vorverkauf für kommende Heimspiele.

Die Bundesliga kündigte ebenfalls an, eine Liga-Pause zu bevorzugen. "Wir wollen Spiele mit Zuschauern, sowohl aus wirtschaftlichen als auch aus Stimmungsgründen und vor allem im Sinne der sportlichen Fairness. In diesem Sinne werden wir sämtliche Möglichkeiten ausschöpfen und Geisterspiele erst in Betracht ziehen, wenn es keine anderen Möglichkeiten mehr gibt", sagt Vorstand Christian Ebenbauer.

Die aktuelle Corona-Karte für Österreich:







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