Lange Zeit war von Rapid nichts zu sehen im Lavanntal, der Wolfsberger AC hätte bei besserer Chancenauswertung klar den Einzug ins ÖFB-Cup-Halbfinale gepackt. Trotzdem stehen die Grün-Weißen mit einem 3:1 nach Verlängerung in der nächsten Runde, dürfen weiter vom ersten Titel seit 1995 träumen.
"Was mich irrsinnig freut, ist, dass man vom Aufwärmen bis zum Ende des Spiels eine richtige Einheit gesehen hat. Angefangen von den Fans, bis hin zur Mannschaft, wo alle mitgefiebert haben, auch die Spieler, die dann reingekommen sind. Die haben auch einen Riesen-Anteil daran, dass wir weitergekommen sind und deshalb ist es ein wunderbarer Tag für uns gewesen", freut sich Trainer Zoran Barisic.
So wunderbar war die Darbietung seiner Mannschaft allerdings nicht. Bis kurz vor Schluss war ein krachendes Aus im Cup fast vorprogrammiert.
Barisic kann sich bei Ante Bajic bedanken, der in der Verlängerung zwei geniale Tore erzielte: "Der Schlingel hat es verabsäumt, die einfachen Dinger reinzuhauen. Scheinbar hat er sich gedacht, ich mach es ein bisschen spannend und nehme lieber die schweren Bälle und versuche komplizierte Tore zu machen. Aber es war natürlich wunderschön", lacht sein Trainer.
Auch Bajic freut sich, dass er die Grün-Weißen ins Halbfinale geschossen hat: "Für mich war es super. Ich glaube, für uns auch. Es war wichtig, dass wir ruhig geblieben sind, auf unsere Chancen gewartet haben."