Und wieder regiert der SCR - am Wiener Landesgericht. Noch läuft der Prozess gegen 29 Rapid-Ultras wegen Landfriedensbruchs, da müssen sich am Freitag wieder zehn Rowdys wegen einer beschämenden Attacke auf Jung-Austrianer Valentin Grubeck verantworten.
Valentin Grubeck verantworten.
Laut Anklage lauerten Michel M. (20) und neun weitere Provokateure dem Kicker vor dem Derby im April auf – und schlugen minutenlang auf ihn ein. Die Folge: Grubeck erlitt eine schmerzhafte Rückenprellung und einige Veilchen. Der talentierte Stürmer lag zwei Tage im Spital und durfte zwei Wochen nicht ballestern.
Dem Prozess sieht er gelassen entgegen: "Ich bin froh, wenn ich die Sache nun endlich abhaken kann", so Grubeck, der ein abschreckendes Urteil erwartet: "So eine Hass-Aktion darf es nie wieder geben." Den Prüglern droht ein Jahr Haft.