Rapper drohte Bushido in Video mit der Machete

Ein Streit zwischen Manuellsen und Bushido eskalierte verbal, dafür wurde einer der beiden Rapper jetzt zu einer Geldstrafe verdonnert.

Beef zwischen vermeintlichen Gangsta-Rappern ist in der Szene sich nichts Ungewöhnliches. Das Gericht in der beschaulichen deutschen Gemeinde Mühlheim an der Ruhr musste sich nun mit einem solchen Beef befassen.

Angeklagt war der 38-jährige Musiker Emanuel Twellmann, der sich Manuellsen nennt. Er hatte in einem YouTube-Video gegen seinen Kontrahenten Bushido (39) eine gefährliche Drohung ausgesprochen: "An dem Tag, an dem ich beweisen kann, dass Bushido mich beleidigt hat, schlage ich ihm eine Machete in den Kopf".

Eine Textzeile aus dem Song "Sterne" von Bushido hatte ihn zu der verbalen Entgleisung provoziert. Der soll die Wörter "Berlin hat einen Trottel weniger" so betont haben, dass sich der Rapper mit ghanaischen Wurzeln ob seiner Hautfarbe beleidigt fühlte.

Das Gericht gab allerdings dem Kläger recht und erließ gegen Manuellson einen Strafbefehl über 13.500 Euro. Sein Anwalt will die Strafe nicht akzeptieren und in Berufung gehen.

Laut "Bild"-Zeitung könnte der Streit weiter eskalieren. Beide Musiker können jeweils auf gefährliche kriminelle Verbündete zählen, die einen Stellvertreterkampf blutig auf die Straße bringen könnten. (baf)

CommentCreated with Sketch. Jetzt kommentieren Arrow-RightCreated with Sketch.
Nav-Account red Time| Akt:
Alternative für DeutschlandMusikvideoStreitProzessBushido

ThemaCreated with Sketch.Weiterlesen