Raser fuhr Freund am Beifahrersitz in den Tod

Für den Beifahrer kam jede Hilfe zu spät - er verstarb noch an der Unfallstelle.
Für den Beifahrer kam jede Hilfe zu spät - er verstarb noch an der Unfallstelle.ara-flugrettung
Weil er mit überhöhtem Tempo unterwegs war, verunfallte ein 29-Jähriger mit seinem Pkw schwer. Für seinen Freund am Sozius kam jede Hilfe zu spät. 

Furchtbarer Verkehrsunfall nahe Villach. Wie berichtet, ereignete sich am Sonntagabend in Töplitsch in der Nähe von Villach ein tödlicher Verkehrsunfall. Für einen 27-Jährigen, der bei dem Mega-Crash im Fahrzeug eingeklemmt wurde, kam dabei jede Hilfe zu spät. Der angeforderte Notarzt konnte an Ort und Stelle nur noch den Tod des Mannes feststellen. 

Zu dem Unfall war es gekommen, weil der Pkw-Lenker (29) plötzlich die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren hatte und gegen die Leitschiene krachte. Von dort aus geriet der Wagen auf eine Abfahrtsrampe, hob auf Grund der Gegebenheiten ab und prallte in weiterer Folge frontal in eine Böschung. Den Ausgang nahm das Unglück laut Zeugenaussagen, weil der Lenker mit weit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. 

Der Notarzthubschraubers RK-1 der ARA Flugrettung am Unfallort.
Der Notarzthubschraubers RK-1 der ARA Flugrettung am Unfallort.ara-flugrettung

Lenker wurde noch nicht befragt

Während der Beifahrer durch den von der verantwortungslosen Fahrweise verursachten Unfall den Tod fand, überlebte der Unfallverursacher den Crash. Auch er wurde im Pkw eingeklemmt, überlebte laut Polizeiangaben den Unfall mit schweren Verletzungen. Er wurde mit schweren Verletzungen vom Notarztwagen ins LKH Villach überstellt.

Wie Waltraud Dullnigg, Sprecherin der Pressestelle der Landespolizeidirektion Kärnten, auf "Heute"-Anfrage erklärte, liegt das Ergebnis der Blutabnahme des Lenkers noch nicht vor. Auch eine (rechtlich verbindliche Vernehmung) war bis dato noch nicht möglich und wird wohl erst in einigen Wochen stattfinden können. Routinemäßig hat der Lenker allerdings mit der Einleitung eines Verfahrens wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung im Straßenverkehr zu rechnen. Bei einer Verurteilung würde eine einjährige Haftstrafe drohen. 

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