Raser ohne Führerschein rammte Polizeiauto in Wien

Der Raser brachte Passanten in Gefahr und rammte eine Funkstreife.
Der Raser brachte Passanten in Gefahr und rammte eine Funkstreife.Helmut Graf (Symbolbild)
In der Nacht auf Sonntag ist ein 35-Jähriger mit überhöhter Geschwindigkeit durch Wien gerast. Dabei brachte er zahlreiche Passanten in Gefahr.

Als Polizisten des Stadtpolizeikommandos Josefstadt um 2.00 Uhr einen Autofahrer mit über 100 km/h im Ortsgebiet anhalten wollten, wendete dieser sein Auto und flüchtete in Richtung Gürtel. Der 35-jährige Österreicher fuhr dabei entgegen der Fahrtrichtung und es kam beinahe zu einer schwerwiegenden Kollision von zwei unbeteiligten Fahrzeugen.

Der Raser missachtete bei der Flucht zahlreiche Einbahnen, rote Ampeln und gefährdete mehrere Passanten und andere Verkehrsteilnehmer. Der 35-Jährige rammte kurz vor seiner Anhaltung einen Polizeifunkwagen, der sich im Bereich 16. Bezirk, Lerchenfelder Gürtel positioniert hatte, um den Flüchtenden zu stoppen.

Gestohlenes Kennzeichen

Bei der Festnahme und im Arrestbereich versuchte der Tatverdächtige sich gegen die Polizisten mehrmals mit Tritten zu widersetzen. Im Zuge der Erhebungen stellen die Beamten dann fest, dass die Kennzeichen am Fahrzeug als gestohlen gemeldet waren.

Der Tatverdächtige, der keinen Führerschein besitzt, wies eine Alkoholisierung von ein Promille auf und verweigerte eine Untersuchung des Amtsarztes auf eine mögliche Beeinträchtigung durch weitere Substanzen. In der Einvernahme zeigte sich der Tatverdächtige nicht geständig und er befindet sich zurzeit in Haft.

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