Fussball

Rassismus-Eklat! So reagieren die Dortmund-Stars

Manuel Akanji wurde nach dem Spiel gegen Bayern rassistisch beleidigt. Dortmund stellt sich auf Twitter hinter den Schweizer.
13.11.2020, 11:03

Vor zwei Wochen war es Breel Embolo. Der Schweizer Nationalspieler erhielt über Instagram ehrverletzende, klar rassistische Nachrichten. Embolo stellte den Verfasser gleich selbst an den Pranger, indem er die Worte postete. Nur eine Woche drauf traf es dann seinen Nationalteam-Kollegen und guten Freund Manuel Akanji. Er hat ähnliche Nachrichten erhalten, das teilte sein Verein Borussia Dortmund mit.

Den genauen Wortlaut der Beleidigungen gab der Klub nicht wider, er schrieb in einem Statement nur, dass sie nach dem Topspiel gegen Bayern München (2:3) in Akanjis Instagram-Postfach auftauchten. Über dem offenen Brief an die Anhänger ist ein Bild zu sehen, die Dortmunder Spieler bilden da ein Herz, dazu die Überschrift: "Rassismus ist keine Meinung."

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Weiter schreibt der BVB, dass er auch in Zukunft nicht aufhören werde, es zu veröffentlichen, wenn ein Spieler wie Akanji solche Erfahrungen machen muss. Denn: "Dies ist für uns nicht nur ein weiterer Vorfall in diesen Tagen, in denen es national und international Anfeindungen gegen Fußballspieler unterschiedlichster Vereine und Ligen gibt. Die tatsächliche Zahl rassistischer Beleidigungen im Sport dürfte sogar noch deutlich höher sein, oftmals finden derlei Vorfälle aber keine Öffentlichkeit."

Neben Dortmund stand auch die Schweizer Nationalmannschaft geschlossen gegen Rassismus ein. Am Abend des Spiels gegen Belgien (1:2) veröffentlichte der Verband über die sozialen Medien ein Video (siehe oben), in dem Vladimir Petkovic, Granit Xhaka und eben auch Embolo und Akanji zu Wort kamen. "Wir von der Schweizer Nationalmannschaft treten für Toleranz ein! Hassattacken gegen Ethnien, Religion, Geschlecht, sexuelle Orientierung und jede andere Form von Diskriminierung haben in dieser Welt keinen Platz", schrieb Akanji dazu. Er selbst stand gegen Belgien nicht im Einsatz, seine Kollegen knieten aber vor dem Spiel nieder, um die Botschaft zu unterstreichen.

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