Fussball

Rassismus gegen Rapid-Youngster, jetzt spricht ÖFB

Der Rapid-Transfer von Emanuel Aiwu sorgte für Wirbel. Dabei kam es zu rassistischen Übergriffen. Der ÖFB geht dagegen nun entschieden vor.
Sebastian Klein
07.09.2021, 08:47

Emanuel Aiwu heuerte am letzten Transfertag des Sommers beim SK Rapid an. Der U21-Teamspieler hatte im Vorfeld mit einem vermeintlichen Streik für Aufsehen gesorgt.

Vor dem Liga-Match der Admira gegen Sturm Graz hatte er Trainer Andreas Herzog mitgeteilt, sich mental nicht einsatzbereit zu fühlen. Aiwu spielte nicht. Der Eindruck entstand, der Innenverteidiger wolle wie zahlreiche internationale "Vorbilder" einen Wechsel erzwingen. Die Hütteldorfer schlugen zu.

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Aiwu widersprach dem Streik-Vorwurf. Dennoch musste er sich in den Tagen nach seinem Abschied aus der Südstadt in den sozialen Medien wüste Beschimpfungen anhören. Einige davon gingen nicht nur weit über die Grenze des Zumutbaren hinaus. Der dunkelhäutige Kicker wurde zutiefst rassistisch angefeindet.

Das will der ÖFB so nicht stehen lassen. Der heimische Verband stellte sich in einer offiziellen Aussendung vor den Nachwuchs-Teamspieler, schrieb: "Solch ein menschenverachtendes Verhalten hat in unserer Welt keinen Platz und wir verurteilen es zutiefst - egal, wen es betrifft."

Weiter: "Die ganze U21-Familie, der ÖFB, unsere Partner und natürlich unsere wahren Fans stehen hinter dir, Manu!"

U21-Teamchef Werner Gregoritsch bezeichnete den Hass im Netz als "absolutes No-Go".

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