Die gebürtige Nigerianerin Esther J. wollte am Wochenende mit einer Freundin im Club "Platzhirsch" in Wien feiern. Während andere Gäste eingelassen wurden, war für sie aber beim Eingang der Besuch vorbei. Die 27-Jährige ortete darin, dass sie von einem Security gestoppt wurde, einen Rassismus-Vorfall. Nach dem "Heute"-Bericht bezog nun der Club "Platzhirsch" Stellung.
Die gebürtige Nigerianerin Esther J. wollte am Wochenende mit einer Freundin im Club "Platzhirsch" in Wien feiern. Während andere Gäste eingelassen wurden, war für sie aber beim Eingang der Besuch vorbei. Die 27-Jährige ortete darin, . Nach dem "Heute"-Bericht bezog nun der Club "Platzhirsch" Stellung.
"Wir wollen klarstellen, dass der Platzhirsch nicht für Rassismus oder generell Diskriminierung steht und so ein Verhalten keinesfalls toleriert wird. Wir sehen keine Farben außer Technicolour, die jedem Menschen, egal welcher Herkunft, Religion, Sexualität, die Möglichkeit geben soll, auf der Tanzfläche ein Zuhause und einen Safespace zu finden", heißt es auf der Facebook-Seite des Clubs.
Zudem meldete sich der Türsteher in der „Heute“-Redaktion: „Ich habe der Dame erklärt, dass es zu voll ist und, dass nur Leute hinein kommen, die einen Tisch reserviert haben oder auf der Liste stehen“, meint der Mann, der anonym bleiben möchte. „Die Dame war schon zweimal bei uns im Club zu Gast. Das beweist, dass wir keine Rassisten sind.“
Dass Esther J. draußen bleiben musste, während andere Besucher in den Club durften, erklärt der Türsteher so: „Das waren alles Leute, die eine Reservierung hatten oder auf der Liste standen. Hätte sie beim dritten Mal etwas gewartet und mich nicht beschimpft, wäre sie auch hinein gekommen.“