Rätsel-Bunker wurde schon wieder geöffnet

Jener rätselhafte Bunker am Wilhelminenberg, der erst vor kurzem vom Forstamt (MA 49) zugeschüttet worden war, ist schon wieder offen.

Ein umsichtiger Wanderer hat Mittwoch früh erneut das Loch gesichtet, daneben einen Haufen aufgetürmte Erde. Nochmals muss jetzt die MA 49 ausrücken, um den Hohlraum zu sichern und wieder zuzuschütten.

Forstamtsdirektor Andreas Januskovecz, im Gegensatz zum Bunker mittlerweile leicht angefuttert: „Solche Relikte aus Kriegszeiten ziehen halt immer wieder Freizeit-Abenteurer an. Dabei ist gar nicht sicher, ob dieses ominöse Loch Teil des dort befindlichen Schirach-Bunkers ist."

(Quelle: Stadt Wien)

Januskovecz glaubt auch schon aus früheren Vorfällen zu wissen, wer hinter solchen "Ausgrabungen" steckt. Eine Gruppe von Hobbarchäologen aus dem Wiener Umland stünde demnach unter Verdacht. Wiens oberster Förster: "Ich habe diesen Leuten bereits geschrieben und rechtliche Konsquenzen in Form einer Unterlassungsklage angekündigt."

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