Rätselraten herrscht um einen blutigen Vorfall am Freitag um 6 Uhr in Wien-Landstraße. Im Stiegenhaus eines Wohnhauses in der Radetzkystraße lief eine blutüberströmte 28-Jährige den Nachbarn in die Arme, die von lauten Schreien alarmiert wurden. Die Frau war von Schnittwunden übersät und machte wirre Angaben. Bei der Nachschau wurde in einer Wohnung dann ein niedergestochener 22-Jähriger gefunden.
Anrainer hörten die lauten Schreie und verständigten die Polizei. Eine 28-jährige Frau lief blutüberströmt das Stiegenhaus hinunter, sie konnte von Nachbarn und den Polizisten kaum beruhigt werden. Die 28-Jährige, es handelt sich um eine Rumänin, hatte zahlreiche Schnittverletzungen am Körper.
Als die Polizei das Haus durchsuchte, fanden die Beamten in einer Wohnung einen 22-jähriger Mann mit mehreren Stichverletzungen, darunter im Brustkorb, am Boden liegend vor.
Beide Personen wurden ins Spital gebracht, Lebensgefahr bestand keine. Die Hintergründe zur Tat sind derzeit noch völlig unklar. Die Polizei geht aber derzeit von einer Beziehungstat aus. Die Opfer konnten noch nicht verhört werden.
Fix ist, dass es sich bei dem männlichen Opfer um einen Algerier handelt.