Rätsel um hunderte tote Delfine

An einem Strand in Brasilien werden über 100 tote Delfine angeschwemmt - und niemand weiß warum.

Seit etwa einem Monat wurden unzählige leblose Meerestiere an einem Strand in Brasilien angespült. Weshalb, weiß keiner. Die Sepetiba Bucht befindet sich in der Nähe von Rio de Janeiro. Dort werden etwa 800 Delfine vermutet und schon jetzt sind über 10 Prozent der Tiere tot.

"Das haben wir noch nie erlebt. Es ist eine Tragödie", sagt der Biologe Leonardo Flach "ABC News".

Die Kadaver werden nun auf bedenkliche Spuren von Bakterien oder Krankheiten untersucht, um die Ursache zu identifizieren. Um das Delfin-Sterben zu stoppen, wollen die Forscher den Druck auf die Politik nun erhöhen. Der Delfin soll als bedrohte Tierart eingestuft werden. "Sonst könnte es sehr schnell gehen", befürchtet Flach.

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(red)

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