Vor zwölf Jahren verschwand im benachbarten Bayern die 9-jährige "Peggy" auf dem Nachhauseweg von der Schule - wie einst Natascha Kampusch. Der geistig behinderte Ulvi K. wurde wegen Mordes verurteilt - nun hat die Polizei einen neuen Verdächtigen im Visier. In dessen Haus graben Bagger seit Dienstag Früh nach Peggys Leiche.
Vor zwölf Jahren verschwand im benachbarten Bayern die 9-jährige "Peggy" auf dem Nachhauseweg von der Schule - wie einst Natascha Kampusch. Der geistig behinderte Ulvi K. wurde wegen Mordes verurteilt - nun hat die Polizei einen neuen Verdächtigen im Visier. In dessen Haus graben Bagger seit Dienstag Früh nach Peggys Leiche.
Knalleffekt im "Fall Peggy", der die bayerischen Behörden seit über einem Jahrzehnt beschäftigt. Die Ermittler nahmen am Montag den vorbestraften Kinderschänder und Frühpensionist Robert E. fest.
Lebte wahrer Mörder nur 100 Meter entfernt von Eltern?
Sein Haus im oberfränkischen Lichtenberg, keine Hundert Meter vom Haus von Peggys Eltern entfernt, wurde von Kriminalpolizei und Spurensicherung nach der Leiche des Mädchens durchsucht. Seit Dienstag Früh graben Bagger am Grundstück des Hauses, das auf einem ehemaligen Friedhof steht, um nach Peggys Leiche zu suchen.
Robert E. kam bereits im Jahr 2001 ins Visier der Ermittler, als ein Hemd eines Kindes in seinem Keller fanden, das möglicherweise Peggy gehörte. Jetzt haben sich neue Hinweise ergeben, die auf Robert E. als Täter hindeuten.
Erst im März kündigte der Anwalt des verurteilten Ulvi K. an, den Fall neu aufzurollen und reichte einen 950 Seiten langen Antrag zur Wiederaufnahme des Verfahrens ein. Auch bei einem Freispruch wird Ulvi wohl nicht freikommen. Er hatte vor seiner Festnahme mehrere Kinder sexuell missbraucht, wurde wegen seiner Behinderung deswegen aber nie verurteilt.