Österreich

Rätsel um zwei Leichen in der Steiermark

Heute Redaktion
14.09.2021, 15:05

Ein 44-jähriger Frühpensionist ist Donnerstagfrüh beim Brand eines Holzhauses in Graz ums Leben gekommen. Gerätselt wird, ob es ein Unfall oder Suizid war. Auch bei einem Leichenfund an der Zugstrecke in Donawitz gibt es viele offene Fragen.

Der Alarm beim Feuer wurde gegen 6.00 Uhr durch Anrainer ausgelöst. Als die Berufsfeuerwehr am Brandort in der Andersengasse eintraf, stand das Holzhaus bereits in Vollbrand. Für den 44-jährigen Besitzer kam jede Hilfe zu spät; er konnte nur noch tot geborgen werden. Kriminalisten des Landeskriminalamtes waren Donnerstagvormittag mit der Ursachenermittlung beschäftigt.

Die Feuerwehr, die im Zuge des Löschangriffs mit Kettensägen die Fassade und das Dach des Holzhauses öffnen musste, vermutete, dass der Brand vorsätzlich ausgelöst wurde. Wie die Ermittlung der Polizei ergab, war der Brand vorsätzlich mittels Feuerzeug oder Kerze herbeigeführt worden. Es dürfte ein Unfall oder Suizid vorliegen. Der 44-jährige allein stehende Frühpensionist sei dem Suchtgiftmilieu zuzurechnen gewesen.

Toter an Bahnstrecke

Ein 72-jähriger Obersteirer ist Donnerstagfrüh an der Bahnstrecke in Leoben tot gefunden worden. Weil ein Fremdverschulden nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Leiche beschlagnahmt und von der Staatsanwaltschaft eine Obduktion beauftragt. Der Tote war kurz nach 6.00 Uhr von einem Pkw-Lenker im Bereich Pestalozzistraße - Annaberggasse entdeckt worden.

Ein sofort verständigter Notarzt konnte nur mehr den Tod des Mannes feststellen. Der Tote wies eine Kopfverletzung auf, deren Herkunft nicht eindeutig geklärt werden konnte. Bei der ÖBB war keine Meldung eingegangen, wonach es in diesem Bereich zu einem Unfall gekommen wäre. Die Ermittlungen wurden vom Landeskriminalamt übernommen.

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