Rätselhafte Krebs-Invasion in Wohngebiet

Der Fall ist mehr als kurios: In einem Wohngebiet der Vorarlberger Gemeinde Nüziders tauchen seit Kurzem Flusskrebse an den kuriosesten Orten auf.
Erste Krebse hingen an Schaukelstangen, andere fielen Rasenmähern zum Opfer. Auch unter einer Couch, innerhalb eines Hauses, wurden sie gefunden. Laut ORF wurden in Nüziders bisher 14 Exemplare, tote und lebendige, der stattlichen Flusskrebse gefunden.

Es ist aber nicht ein Transportcontainer einer Tierhandlung vom Lkw gefallen, sondern es handelt sich um durchaus einheimische Edelkrebse (Astacus astacus). Diese sind in Österreich eine geschützte Art und wie es der Zufall will, der heimische "Fisch des Jahres" 2019.

Wurden die Krebse verschleppt?

Edelkrebse werden bis zu 20 Zentimeter groß und hat seinen Lebensraum hauptsächlich in sauberen und warmen Gewässern. Warum sie nun weitab dieser in Nüziders aufgetaucht sind, stellt selbst Biologen vor ein Rätsel.

CommentCreated with Sketch.0 Zu den Kommentaren Arrow-RightCreated with Sketch. Die eigentlich scheuen Krustentiere seien nicht gerade für ihre Wanderlust bekannt, erklärt Klaus Zimmermann vom Museum Inatura in Dornbirn gegenüber dem ORF: "Es ist natürlich denkbar, dass sie tatsächlich mit dem Regen zumindest kleinere Strecken wandern, auch über das Festland. Mir scheint aber wahrscheinlicher, dass die Tiere verschleppt wurden von Katzen oder von anderen Tieren."

Die Bilder des Tages

(rcp)

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