Räuber kurz nach Überfall auf Postamt geschnappt

Ein bewaffneter Mann hat am Freitag ein Postamt in Wien-Donaustadt überfallen. Kurze Zeit später klickten für den 54 Jahre alten Mann in Niederösterreich bereits die Handschellen. Sichergestellt wurde auch die Beute des Räubers.

Kurz nach 11.00 Uhr betrat der Mann die Post-Filiale in der Breitenleer Straße 182. Er bedrohte die Angestellten - einen Mann und eine Frau - mit einer Pistole und rief "Überfall! Geld! Geld!", so die Polizei in einer Aussendung. Anschließend warf er der 30-jährigen Postbediensteten ein Plastiksackerl auf das Schalterpult und wartete, bis die Frau das Bargeld darin verstaute.

Täter nach kurzer Flucht geschnappt

Der Räuber flüchtete aus der Filiale und stieg in ein Auto. Die Polizei leitete eine Großfahndung ein, dabei wurde auch mittels Hubschrauber nach dem Täter gesucht, im Einsatz standen auch Beamte der Cobra und der Wiener Einsatzgruppe Alarmabteilung (WEGA). Nach einem Hinweis eines Passanten entdeckten die Beamten das Fahrzeug des Verdächtigen auf der Wagramer Straße.

Ein Inspektor und ein Polizeischüler hörten die Fahndung via Funk, in ihrem Zivilfahrzeug nahmen sie die Verfolgung des Räubers auf. Im Bereich des Industriegebiets Wagramer Straße / Schmalbachstraße in Gerasdorf bei Wien hielten die beiden Polizisten das Fahrzeug an. Bereits um 11.40 Uhr, eine knappe halbe Stunde nach dem Überfall, wurde der 54 Jahre alte Mann festgenommen. Die Tatwaffe hatte der Räuber im Handschuhfach verstaut. Sichergestellt wurde auch die Beute.

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