Demnächst wird ein 40-jähriger Bankräuber in Haft sein. Er wird dort von den Mitinsassen gefragt werden, wieso er denn da ist. Er sollte sich allerdings ganz genau überlegen, ob er die echte Version des Überfalls erzählt. Prahlen sollte er damit wirklich nicht.
Alles begann Dienstagvormittag in Feldkirch, der 40-Jährige wollte eine Sparkasse überfallen. Gegen 11.00 Uhr stürmte er in die Bank und nahm einen Angestellten als Geisel. Er griff sich die Beute, packte seine Geisel und suchte das Weite. Dann sollte seine Pechsträhne beginnen.
Auf seiner Flucht Richtung Marktplatz stellte ihm ein Passant (!) das Bein. Der Rauber stürzte und verlor nicht nur die Beute, auch die Geisel konnte sich aus seinem Griff befreien. Er setzte also seine Flucht alleine fort, lief aber nach wenigen Metern einer herbeieilenden Polizeistreife in die Arme, die ihn prompt festnahm.
Die Zeit im Reichtum hielt nicht allzu lange an: Der Überfall dauerte ganze drei Minuten.