Der mollige Täter ging mit seiner seltsamen Kleidung jedenfalls in die Kriminalgeschichte ein. Denn: „Er trug bei all seinen Überfällen eine Maske des amerikanischen Präsidenten Barack Obama“, sagen die Ermittler.
Den ersten Coup verübte der Deutsche am 21. November in Weilbach (Bezirk Ried im Innkreis): Er bedrohte die Angestellten mit einer Pistole, ließ sich mehrere Tausend Euro geben und verschwand dann. Es folgten Überfälle in Maria Schmolln, in Kirchheim im Innkreis, in St. Johann am Walde und in Handenberg.
Bei einem Coup im Dezember 2009 kam er zu spät, die Bank hatte geschlossen. Als er vom Innviertel in den Bezirk Vöcklabruck wechselte, schnappte die Falle zu: Nach dem Überfall auf die Raika Fornach versteckte er sich in einem Waldstück, wurde von Polizisten entdeckt und verhaftet. Er gestand alle Taten. Dem Täter drohen 15 Jahre Haft.