Räuber stiegen über 45-m-Tunnel in Bank ein

Bild: DPA

Es war ein Bankraub wie in einem Hollywood-Film: Über einen selbstgegrabenen Tunnel stiegen Räuber in eine Berliner Bankfiliale ein und konnten unerkannt mit ihrer Beute entkommen. Erst die Feuerwehr bemerkte den Einbruch, als sie zu einem Brandeinsatz gerufen wurden. Die Brandstifter: Wahrscheinlich die Bankräuber selbst.

In Berlin haben Unbekannte den Tresorraum ausgeräumt. Die Täter brachen laut Polizei in einer Tiefgarage eine Wand durch und gruben einen 45 Meter langen Tunnel, der in den Tresorraum der Volksbank-Filiale führte.

Der Tunnel sei "sehr professionell" angelegt worden, sagte eine Polizeisprecherin. Im Tresorraum waren sämtliche Schließfächer geöffnet. Daraus wurden offenbar Wertsachen entwendet. Von den Tätern fehlt bisher jede Spur.

Feuerwehr entdeckte Einbruch

Entdeckt wurde der Einbruch am Montagmorgen von der Feuerwehr. Das Löschkommando war um 6.15 Uhr von einem Anrainer alarmiert worden, der Qualm aus der Garage bemerkt hatte. Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde das Feuer vorsätzlich gelegt, um möglicherweise Spuren zu verwischen, wie die Sprecherin sagte.

Schaden "erheblich"

Wieviel Schaden entstand, kann noch nicht festgestellt werden, da die Beute in Schließfächern lag. Allein die Reparatur der durchgestemmten Tresorwand und der Schaden, den das Feuer verursachte sei allerdings "erheblich", so ein Polizeisprecher.

APA/red.

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