Ein überaus brutaler Raubüberfall wurde Dienstagfrüh in der Quellenstraße in Wien-Favoriten verübt. Zwei mit Pistolen bewaffnete Täter bedrohten zwei Angestellte eines Lebensmittelgeschäfts mit Pistolen und sperrten sie stundenlang in eine Kühltruhe ein.
Ein überaus brutaler Raubüberfall wurde Dienstagfrüh in der Quellenstraße in Wien-Favoriten verübt. Zwei mit Pistolen bewaffnete Täter bedrohten zwei Angestellte eines Lebensmittelgeschäfts mit Pistolen und sperrten sie stundenlang in Kühltruhen ein.
Es sperrten die Männer die 36-jährige Frau in eine laut Polizei ein mal ein mal zwei Meter große Kühltruhe und ließen sich von dem 30-jährigen Mann den Tresor öffnen. Anschließend wurde auch dieser in die Truhe gesperrt. Die beiden Opfer wurden zwei Stunden später völlig erschöpft befreit. Von den Tätern fehlte vorerst jede Spur.
Um 6.00 Uhr läuteten die beiden Unbekannten am Hintereingang des Geschäfts. Als ihnen geöffnet wurde, zückten sie die Waffen. Nach dem Raubüberfall verschlossen die Täter die Kühltruhe und drehten die Kühltruhe mit der Tür zur Wand.
Völlig erschöpft befreit
Erst zwei Stunden später, gegen 8.05 Uhr, wunderte sich eine Kundin, dass das Geschäft noch nicht offen war, sah am Hintereingang nach und hörte plötzlich Klopfgeräusche und Hilferufe. Die Feuerwehr befreite schließlich die beiden Angestellten. Das Landeskriminalamt Außenstelle Süd hat die Ermittlungen aufgenommen.
Lebensretterin erzählt: "Ich hab ein tiefes Atmen gehört"
"Der Supermarkt hat nicht aufgesperrt, das ist mir komisch vorgekommen", erzählt Kundin Karin A. (44). "Ich bin dann zum Lieferanteneingang gelaufen. Die Tür war geöffnet, da bin ich hineingegangen", so die Kindergarten- Assistentin. "Ich hab gemerkt, da stimmt etwas nicht. Auf meine ,Hallo‘- Rufe hat sich niemand gemeldet, aber ich hab ein tiefes Atmen gehört", so die Lebensretterin im Interview mit "Wien heute".