Beunruhigt waren die Wiener Öffi-Nutzer am Donnerstag gegen 9 Uhr, als sich plötzlich Rauch in der U3-Station Zieglergasse ausbreitete. Die Feuerwehr wurde alarmiert, der Rauch ging von einem defekten Zug aus. Es kam zu Verzögerungen und längeren Wartezeiten.
Ein Heute-Leser spricht von chaotischen Szenen.
Ein technisches Gebrechen legte einen Zug auf der Linie U3 in der Station Zieglergasse lahm. Kurz darauf bereitete sich Rauch aus, weshalb die Feuerwehr alarmiert wurde. Feuerwehr und Wiener Linien konnten einen defekten Stromabnehmer als Ursache für die Rauchentwicklung ausmachen. Der Strom musste unterbrochen und der Zug aus der Station gezogen werden.
"Türen gingen nicht leicht auf"
Dass die Situation nicht ungefährlich war, berichtet ein Heute-Leser: "bereits zwischen Westbahnhof und Zieglergasse hat es einen ordentlichen Poscher gemacht und in der Zieglergasse nochmal. Fahrgäste haben die Notbremse betätigt und dem Fahrer gesagt, dass Rauch im Zug aufsteigt. Erst hat er uns nicht verstanden, also haben wir die Nottaste an der Tür betätigt und sind raus", so der Augenzeuge, der von Panik spricht. "Irgendwie hatten wir nicht das Gefühl, dass der Fahrer mit der Situation zurechtkommt und die Türen gingen nicht leicht auf", beschreibt er die beklemmden Momente.
Strecke nur eingleisig befahrbar
Für die Dauer des Einsatzes war die Strecke von 9 Uhr bis 9.30 Uhr zwischen Volkstheater und Westbahnhof nur eingleisig möglich. Um 9.35 Uhr wurde der reguläre Betrieb wieder aufgenommen, bis dahin kam es zu längeren Wartezeiten für die Fahrgäste. Weit dramatischer war Ende Februar .