Die Aktion "Freiwillig rauchfrei" soll qualmfreie Gaststätten vor den Vorhang holen. Michael Rabina ist einer der ersten Wirte, die teilnehmen.
Michael Rabina macht in seinem Gasthaus dem Rauchen den Garaus: „Es passt einfach nicht mehr in unsere Zeit." Für den Burgenländer ist die Sache klar: In seinem Restaurant „Die Alm" in Eisenstadt gilt ab sofort Rauchverbot – und das obwohl der 39-Jährige selbst häufig und gerne zur Zigarette greift: „Das Verbot wird sich durchsetzen. Selbst ich als Raucher möchte nicht in einem total zugequalmten Lokal sitzen."
Keine Angst vor Umsatzverlust
Weniger Umsatz fürchtet der erfahrene Wirt durch die neue Regel nicht: „Wenn sich die Leute wohl fühlen, bleiben sie auch länger. Wer rauchen möchte, kann gerne auf die Terrasse gehen. Das mache ich auch so." Beschwerden habe der Unternehmer, der "Die Alm" seit fast drei Jahren führt, noch keine erhalten. Im Gegenteil: "Die Leute schätzen die gute Luft."
Freiwilliges Modell als Erfolg
Für ÖVP-Bürgermeister Thomas Steiner ist die „Freiwillig rauchfrei"-Aktion seiner Stadt schon jetzt ein Erfolg:
„Wir haben bis jetzt durchwegs positiven Zuspruch erhalten. Es wollen immer mehr Gastronomen teilnehmen", so Steiner. Besonders wichtig ist dem Bürgermeister dabei die freiwillige Komponente: „Das Ganze soll niemanden an den Pranger stellen, sondern rauchfreie Betriebe hinter dem Vorhang hervor holen." Steiner selbst will das Laster loswerden:
„Ja, ich rauche noch – leider. Aber ich arbeite daran, aufzuhören."