1:2 gegen Brighton, 0:4 gegen Brentford – jetzt wartet das Heimspiel gegen Rivale Liverpool. Bei Manchester United brennt schon nach zwei Saisonspielen der Hut.
Englands Rekordmeister wollte unter Erik ten Hag in eine neue Ära starten. Stattdessen präsentiert sich der Premier-League-Gigant schon früh in Krisenform. Die Neuzugänge Christian Eriksen und Lissandro Martinez enttäuschten gegen Brentford. Superstar Cristiano Ronaldo startete heuer nach der geschwänzten Sommervorbereitung erstmals, machte aber keinen Stich.
Von den Fans hagelt es Kritik an der Vereinsführung. Auch Ronaldo gerät immer mehr in den Mittelpunkt. Er ist bekanntlich wechselwillig, möchte zu einem Champions-League-Klub wechseln, um seine Rekorde weiter auszubauen. United wollte ihn im bisherigen Sommer nicht abgeben. Die jüngsten Debakel könnten nun zur Wende im Theater um den Portugiesen führen.
Dem 37-Jährigen droht jetzt sogar die Vertragsauflösung. "Sky Sports UK" berichtet, dass diese Variante aktuell vereinsintern hitzig diskutiert wird. Das Verhalten des Superstars sorgt für Unruhe.
Ronaldo könnte dieser kontroverse Schritt gar nicht so unrecht sein. Er wäre damit frei, könnte mit anderen Klubs verhandeln und so doch noch seinen gewünschten Wechsel zu einem Champions-League-Teilnehmer verwirklichen.
Was am Spiel steht: Sein Legenden-Status bei United. Das Verhältnis mit dem Klub und seinen Fans bekommt erste Risse. Auch das Klima in der Kabine soll vergiftet sein. Angeblich zählen zumindest Teile des Kaders zu Befürwortern des Rauswurf-Plans. Das Fernbleiben beim Sommertraining, der Vorfall, als Ronaldo in der Halbzeit eines Vorbereitungsspiels nach der Auswechslung einfach nach Hause fuhr, haben ihm auch innerhalb des Teams Kritik eingebracht.
Fakt ist aber auch: Von Uniteds letzten 13 Premier-League-Toren gingen 9 auf das Konto des fünffachen Weltfußballers. Alternativen im Sturm gibt es aktuell kaum.