Razzia bei der ÖIAG wegen Post-Börsengang

Rund um den Post-Börsegang ist auch eine Hausdurchsuchung bei der Staatsholding bekannt geworden. Die Staatsanwaltschaft untersucht bereits mehrere Privatisierungen in der Amtszeit von Finanzminister Karl-Heinz Grasser. In seiner Funktion als Eigentümervertreter in der ÖIAG war er deren Kontrolleur.

Es besteht der Verdacht, dass Grasser versucht haben könnte, Einfluss auf den Post-Börsengang zu nehmen. Es geht um mutmaßliche Bestechungszahlungen, die über eine Firma von PR-Berater Peter Hochegger an den Lobbyisten Walter Meischberger geflossen und am Ende zum Teil bei Grasser gelandet sein sollen, schreibt das Nachrichtenmagazin "Format". Grasser, Hochegger und Meischberger haben die Vorwürfe immer vehement zurückgewiesen. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Die Hausdurchsuchung bei der Staatsholding fand bereits am 3. Juli statt. Die ÖIAG ist nicht Beschuldigte und hat eigenen Angaben zufolge mit der Staatsanwaltschaft voll kooperiert, was man auch weiterhin tun will. Alle geforderten Akten hat man zur Verfügung gestellt. Die Razzia fand im Auftrag der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) statt.

Am selben Tag, dem 3. Juli, gab es auch eine . Die RCB hatte den Teilbörsengang als eine unter fünf Investmentbanken begleitet. Die Ermittler fragen sich, wie sie konkret an diesen Auftrag gelangte.

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