Razzia gegen Armenen-Mafia

Vorwurf: Mord, Mordversuch und Schutzgelderpressung in Tausenden Fällen. Dutzende hochrangige Mitglieder der armenischen Mafia konnten im Zuge der internationalen Operation Wolfram in Österreich und Tschechien verhaftet werden. Ebenfalls geklärt: ein Mordanschlag im Dezember 2008 in Wien-Leopoldstadt.

Großalarm im Sommer 2008 in Österreich: Bei Ermittlungen war aufgeflogen, dass die armenische Mafia unter Andranik S. (40) von Tschechien aus in Österreich Fuß fassen wollte. Die Sicherheitsbehörden reagierten umgehend: Unter der Federführung des Österreichischen Bundeskriminalamts wurde die strengstens geheime Operation Wolfram gestartet.
Mit Riesenerfolg: Innerhalb von Monaten konnten die etwa in Wien, Niederösterreich und der Steiermark bereits aufgebauten Strukturen zerschlagen werden. In Haft sind unter anderen zwei Verdächtige (25, 31), die im Zuge von Revierstreitigkeiten im Dezember 2008 in Wien-Leopoldstadt auf Landsleute geschossen, diese jedoch verfehlt haben sollen.
Insgesamt konnten hierzulande fünf Top-Verbrecher gefasst werden, die Zuwanderer terrorisiert und erpresst haben sollen. Weitere Verhaftungen sollen folgen. Nebenprodukt der Aktion: In Linz flog durch die Erhebungen auch eine 22-köpfige georgische Einbrecherbande auf.

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