Razzia gegen verbotenen Moscheeverein in Berlin

Der Moscheeverein "Fussilet 33" in Deutschland wurde verboten. Bei einer großangelegten Razzia haben 450 Beamte der Berliner Polizei insgesamt 24 Objekte der Organisation durchsucht. Die Einrichtung galt als Treffpunkt von Islamisten, auch der Berlin-Attentäter Anis Amri verkehrte dort.

Der Moscheeverein "Fussilet 33" in Deutschland wurde verboten. Bei einer großangelegten Razzia haben 450 Beamte der Berliner Polizei insgesamt 24 Objekte der Organisation durchsucht. Die Einrichtung galt als Treffpunkt von Islamisten, auch der Berlin-Attentäter Anis Amri verkehrte dort.

Seit den frühen Morgenstunden durchsuchen 450 Beamte am Dienstag in Berlin Wohnungen und Geschäftsräume des Vereins. Die "Fussilet 33"-Moschee in der Perleberger Straße hatte der Vereins selbst bereits vor einer Woche aus eigenem Antrieb geräumt. Auch sechs Zellen in den Justizvollzugsanstalten Moabit und Tegel wurden durchsucht, wie ein Polizeisprecher am Morgen mitteilte.

Einzelheiten zum Verbot des Vereins sowie den Hausdurchsuchungen sollen in einer Pressekonferenz gegen Mittag bekannt gegeben werden. Der Verein stand bereits länger unter behördlicher Beobachtung und galt als Treffpunkt islamistischer Salafisten. Auch der Berlin-Attentäter Anis Amri, der kurz vor Weihnachten mit einem Lkw in einen Berliner Weihnachtsmarkt gerast war, soll Verbindungen zum Verein gehabt haben.

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