Nach Lionel Messi zu PSG und Cristiano Ronaldo stand mit Kylian Mbappé zu Real Madrid ein weiterer Mega-Transfer eines Superstars seit Wochen zur Debatte, doch nun soll die Transfer-Posse ein Ende haben. Gemäß Informationen des französischen TV-Senders RMC Sport habe sich Real Madrid aus den Verhandlungen mit PSG zurückgezogen.
Demnach soll Real nun Mbappé erst in einem Jahr versuchen zu verpflichten, wenn der Franzose ablösefrei sein wird. PSG hingegen soll bestrebt sein, dies mit einer Vertragsverlängerung von Mbappé zu verhindern. Zuletzt stand im Raum, dass Real über 180 Millionen Franken für den Weltmeister von 2014 geboten hat. Offenbar zu wenig, um die PSG-Bosse umzustimmen.
Für Paris ist es ein Spiel mit dem Feuer. Real Madrid ist Mbappes Traumziel. Der Stürmer hat es im kommenden Jahr selbst in der Hand, kann zum Nulltarif wechseln. Tut er das, gehen dem Scheich-Klub 180 Millionen verloren, die er beim Kauf an Monaco überwiesen hat, Real nun geboten hätte. Dieses Geld könnte der Verein für die Suche nach einem Nachfolger gut brauchen. Nicht zuletzt wegen des Financial Fairplays.
Mbappe schoss Paris am Sonntag mit einem Doppelpack zum 2:0-Sieg gegen Reims. Dabei jubelte er ausgelassen mit seinen Teamkollegen, Neymar, Messi und Co. Nach Abschied sahen diese Szenen vorerst nicht aus.