Das Innenministerium ist mit der Personalplanung für die Polizei schwer überfordert – diesen Schluss legt ein neuer Rechnungshof-Bericht nahe.
Einige Details:
- Viel Personal in ländlichen Gebieten mit wenig Kriminalität, dafür zu wenig Polizisten in Städten wie Wien und Graz.
- Nach der Schengen-Erweiterung und dem damit verbundenen Wegfall der Grenzkontrollen brauchte das Ministerium 3,5 Jahre (!), um die Planstellen neu zu verteilen.
- Auch sieben Jahre nach der Zusammenlegung von Gendarmerie und Polizei gab es keine einheitlichen Dienstpläne. Das führt zu enormen (und teuren) Überstunden.
- Dem Ministerium fehlt ein österreichweiter Überblick, wo welche Polizisten dienstzugeteilt sind.